Lyrik ist wundervoll: „Neue Erde“ – Mario Kern

Selbst bin ich durch eine Waldviertler Schamanin und Lyrikerin überhaupt erst auf das Thema gekommen, Gedichte und dergleichen konnten mir bislang nichts abgewinnen. In einem kleinen Buch, das mir heute eine russische Freundin gab, fand ich aber ein Gedicht, das mich tief berührte. Ich möchte es hier mit euch teilen… und meine Wertschätzung zum Ausdruck bringen für Jene, denen es mitgegeben ist, durch die wunderbare Zauberkraft der Worte die Seele zu berühren.

 

Neue Erde

Neues Feuer lodert in diesen Schmieden,

wo der Hammer meiner Sprache schwingt

und aus der Glut göttlicher Funken

Worte zimmert, hart wie edler Stahl

und weich wie der Rücken einer Blüte…

 

Neuer Wind weht in diesen Wäldern

wo die Stimme meiner Wahrheit ruft

und den tiefen Urton allen Lebens

in sich trägt und zärtlich flüsternd

im kleinsten Blatt vom ewigen All erzählt…

 

Neue Wogen schäumen an diese Ufer,

wo das Meer an meine Sehnsucht grenzt

und die erste Woge den Himmel berührt,

dort ganz in mir, wo das Leben beginnt

und die Ewigkeit nie aufhört zu sein…

Mario Kern – „Traumverwoben“

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